سفر الوصول المفقود
Lina Atfahs Gedichte gleichen einem traumwandlerischen Tanz auf einer Rasierklinge: Hier Verse, die in präziser Bildhaftigkeit wie Schnappschüsse ihren Fokus auf die zerrissene Heimat Syrien richten, auf Flucht, Vertreibung und Verbrechen. Dort sinnliche Gedichte, die vollgesogen sind von allerlei arabischen Mythen und Geschichten. Und über alldem: eine junge poetische Stimme, die in ihrem Anspielungsreichtum ihresgleichen sucht.

Ich bin Ägypter und ich bin schwul
Wer hat mein Eis gegessen?
Gegen die Gleichgültigkeit
Weltbürger
Geht auf Zehenspitzen, denn die Heimat liegt im Sterben! A-D
Wer den Wind sät
Der verdammte Flüchtling فصل من السيرة الذاتية لعاشق 



