Der Mann aus den Bergen
Abdelhak Serhane / Marokko
Auf bewegende Weise schildert der Autor eine marokkanische Kindheit in den fünfziger Jahren in einer sehr armen Familie im Hoch-Atlas. Materielles und emotionales Elend prägen die Kindheit, die von einem gewalttätigen Vater und einer unterwürfigen Mutter bestimmt wird. Anhand von Zeitungsfetzen, mit denen der Vater die Decke des Hauses tapeziert hat, eignet sich der Protagonist die französische Sprache an. Nach und nach wird er sich der wenig beneidenswerten Lage seiner Landsleute bewusst. Mithilfe einer Fülle von oft bewegenden Anekdoten aus der Familiengeschichte zeichnet Serhane ein genaues Bild einer durch Korruption und religiöse Verbote verdorbenen Gesellschaft. Der Autor legt damit ein ausdrucksstarkes, engagiertes Buch vor.
232 Seiten, Brosch.

Wer den Wind sät
Syrien, Ein Kissen für Himmel und Erde
Let’s Talk About Sex, Habibi
Geht auf Zehenspitzen, denn die Heimat liegt im Sterben! A-D
Ein Stein, nicht umgewendet
Ich bin Ägypter und ich bin schwul
50 Jahre marokkanische migration
Übers Meer-Poem mediterran
Palmyra-Requiem für eine Stadt 



