Die Engel von Sidi Moumen
Mahi Binebine/Marokko
Roman
Jaschin erzählt die Geschichte seines Lebens – und wie er es beendete. Mit seinen zehn Brüdern wächst er in Sidi Moumen auf, einem Elendsviertel vor den Toren Casablancas. Den Tag verbringt er mit den "Etoiles", seinen Freunden im örtlichen Fussballklub. Die Buben schlagen sich mit allerlei Gelegenheitsarbeiten durch: Sie durchwühlen die Abfallberge und verkaufen das Brauchbare, putzen Schuhe von Touristen, stehlen auch mal und prügeln sich. Der Fussball ist einer der wenigen Lichtblicke in ihrem Leben.
In dieser Lage kommt Abu Subair gerade recht: Er unterstützt die Jungen mit Geld und Jobs. Sie freunden sich mit ihm an und lauschen seinen Einflüsterungen. Abu Subair verheisst ihnen das Paradies, dessen Pforte ganz nahe sei – was hätten sie denn schon zu verlieren? Angesichts von Armut und Gewalt, von unerfüllten Träumen, von Enttäuschungen, Wut und Trauer hat der Fanatismus der bärtigen Extremisten leichtes Spiel.
Inspiriert von der Geschichte um die Attentäter von Casablanca vom 16. Mai 2003, hat Mahi Binebine einen Roman voller Humor und voller Tragik geschrieben, der zum Nachdenken anregt.
"Die Engel von Sidi Moumen" wurde 2010 mit dem Prix du Roman arabe und dem Prix littéraire de La Mamounia ausgezeichnet und wird derzeit vom französisch-marokkanischen Regisseur Nabil Ayouch verfilmt.
150 Seiten, geb.

mit zur Sonne blickenden Augen
Im Aufbruch
Eine gemütliche Wohnung-A-D
Vergessene Küsten سواحل منسية
Musik für die Augen
Sanat ar-Radio
Lulu
Die standhafte Turmuhr und der rastlose Vogel
Zahra kommt ins Viertel
Let’s Talk About Sex, Habibi
Alima - das Mädchen aus Aleppo عليمة فتاة من حلب
Das kreischende Zahnmonster
Die Traditionelle kurdische Küche
Reise, Krieg und Exil
Arabische Weisheiten- vom Zauber alter Zeiten
Der Spaziergänger von Aleppo
Die ungefähre Bedeutung des Al Qur`an Al Karim
Der Schelm vom Besporus
The bird is singing on the cell phone antenna
Das unsichtbare Band ميثاق النساء
Sonne und Mond: Wie aus Feinden Freunde wurden 

