Die Frauen von al-Basatin
Habib Selmi / Tunesien
Roman
Taufîk lebt seit langem als Lehrer in Paris, in seine tunesische Heimat kommt er nur noch selten. Umso grösser ist die Freude seines Bruders Ibrahim, als er sich bei ihm und dessen Familie für drei Wochen einquartiert. Aufmerksam und mit dem charakteristischen Blick eines Migranten, der zwischen zwei Kulturen lebt, registriert Taufik, was sich in den letzten Jahren verändert hat: Ibrahims Frau Jussra ist tiefreligiös geworden, ihr Sohn Wail begleitet seinen Vater mit Begeisterung zum Freitagsgebet in die Moschee. Argwöhnisch beäugen sie ihre Nachbarin Naima, die als Geschiedene Männerbesuche empfängt. Taufîk beginnt sich für die geheimnisvolle Frau zu interessieren und stellt ihr nach.
In Tunis begegnet man Migranten wie ihm mit einer Mischung aus Bewunderung und Misstrauen. Allzu oft, so klagt man, protzten die Exiltunesier hier mit ihren grossen Autos, während sie in Frankreich nur die Drecksarbeit erledigten. Zugleich träumen nicht wenige Einheimische davon, auf irgendeinem Wege selbst nach Europa zu gelangen und dort ihr Glück zu suchen.
Habib Selmi schaut in seinem Roman von aussen auf die tunesische Gesellschaft und die sich verändernde Bedeutung der Religion im Leben der Menschen. Er enthält sich aber eines Urteils und überlässt es dem Leser, der Leserin, eigene Schlüsse zu ziehen.
220 Seiten, geb.

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Ich spreche von Blau, nicht vom Meer
Fikrun wa Fann 97
Ah ya zein
Der verzweifelte Frühling
Papperlapapp Nr.16, Familie
Sarmada
mit zur Sonne blickenden Augen
Arabische Alphabet Wandbehang
Halb Vogel bin ich, halb Baum, A-D
Die Wut der kleinen Wolke
Der Baum des Orients
Stockwerk 99
Solange der Sonne noch scheint, A-D 

