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Originaltitel: Qindīl Umm Hāšim قنديل أم هاشم (Arabisch / 1944)
Erzählt wird die Geschichte des jungen Ägypters Ismail, der zum Medizinstudium nach England geschickt wird. Eine ganze Familie schränkt sich ein, um ihm eine glanzvolle Zukunft zu ermöglichen. Wissbegierig stürzt er sich in das neue Leben in Europa, tatendurstig kehrt er anschliessend als Arzt in seine Heimat Ägypten zurück. Nach seiner Rückkehr in den Schoss der Familie gerät er in Konflikt mit der traditionellen Lebensweise im Kairener Altstadtviertel Sayyida Zainab. Es fällt ihm nicht leicht, sich dort wieder einzufinden, zu sehr unterscheiden sich die europäische rationale Denkweise von der orientalisch, magisch-religiös geprägten Weltanschauung.
Der Konflikt zwischen Nord und Süd, zwischen Tradition und Moderne wird hier auf beispielhafte Weise verhandelt – eine bis heute hoch aktuelle Problematik.
Durch diese Erzählung wurde Hakki berühmt, denn er war einer der ersten, der sich dieser Thematik annahm und sprachlich und stilistisch neue Massstäbe für die arabische Literatur setzte. Inzwischen ist diese Erzählung ein Klassiker der modernen arabischen Literatur.

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