Ausgewählte Gedichte
Widad Nabis Texte erzählen von der unstillbaren Sehnsucht, vom Verlust, von Lust und Schmerz, von der Suche nach menschlicher Nähe. Sie besingen zumeist einen Moment der Nostalgie, der Zärtlichkeit und der Liebe. Ihre Gedichte, die poetisch eng mit den Ereignissen der letzten Jahre in Syrien verwoben sind, entsprechen dem Lebensgefühl vieler Menschen, die auf der Flucht sind. Das Gefühl der Fremdheit in ihrer Lyrik ist eine Metapher für die Entwurzelung und Heimatlosigkeit des modernen Menschen. Das Exil ist das Schicksal vieler Syrerinnen und Syrer geworden, aber oft auch ihre Rettung. „Das Exil hat mich vor der Vernichtung gerettet“, sagte sie einmal.

Laha Maraya
An-Nabi النبي
Mit Ohnmacht verkleidet gehe ich aus
Tief ins Fleisch
Komm dahin, wo es still ist
Das kreischende Zahnmonster
Tim und Struppi die Picaros تان تان و البيكاروس
Siddharta سدهارتا
Lisan Magazin 9
Frankinshtayn fi Baghdad فرانكشتاين في بغداد
Der Prophet-CD
Viel Lärm um ein gotisches Labyrinth
Tausendundeine Nacht ليالي ألف ليلة 




