Ausgewählte Gedichte
Widad Nabis Texte erzählen von der unstillbaren Sehnsucht, vom Verlust, von Lust und Schmerz, von der Suche nach menschlicher Nähe. Sie besingen zumeist einen Moment der Nostalgie, der Zärtlichkeit und der Liebe. Ihre Gedichte, die poetisch eng mit den Ereignissen der letzten Jahre in Syrien verwoben sind, entsprechen dem Lebensgefühl vieler Menschen, die auf der Flucht sind. Das Gefühl der Fremdheit in ihrer Lyrik ist eine Metapher für die Entwurzelung und Heimatlosigkeit des modernen Menschen. Das Exil ist das Schicksal vieler Syrerinnen und Syrer geworden, aber oft auch ihre Rettung. „Das Exil hat mich vor der Vernichtung gerettet“, sagte sie einmal.

Die standhafte Turmuhr und der rastlose Vogel
Der Dreikäsehoch in der Schule
Kubri AlHamir, Arabismen
Die Wut der kleinen Wolke
Shaghaf basit شغف بسيط
Die Wände zerreissen
Nukat Al-Musalahien نكات المسلحين
Mit all meinen Gesichtern
Der Husten, der dem Lachen folgt
Dinge, die andere nicht sehen
Der Dreikäsehoch und die Riesenmelone
Der kleine Prinz الأمير الصغير
Ich tauge nicht für die Liebe
Der Narr
Three Daughters of Eve-بنات حواء الثلاث 

