Ausgewählte Gedichte
Widad Nabis Texte erzählen von der unstillbaren Sehnsucht, vom Verlust, von Lust und Schmerz, von der Suche nach menschlicher Nähe. Sie besingen zumeist einen Moment der Nostalgie, der Zärtlichkeit und der Liebe. Ihre Gedichte, die poetisch eng mit den Ereignissen der letzten Jahre in Syrien verwoben sind, entsprechen dem Lebensgefühl vieler Menschen, die auf der Flucht sind. Das Gefühl der Fremdheit in ihrer Lyrik ist eine Metapher für die Entwurzelung und Heimatlosigkeit des modernen Menschen. Das Exil ist das Schicksal vieler Syrerinnen und Syrer geworden, aber oft auch ihre Rettung. „Das Exil hat mich vor der Vernichtung gerettet“, sagte sie einmal.

Lisan Magazin 1
Der kleine Prinz الأمير الصغير
der wein quasselt in den gläsern النبيذ يثرثر في الكؤوس
Tausendundeine Nacht ليالي ألف ليلة
Ich tauge nicht für die Liebe
Jaromir in einer mittelalterlichen stadt-Arabisch
Heidi-Arabisch
Die Verängstigten
Der Dreikäsehoch auf der Polizeiwache
Montauk/Arabisch
Viel Lärm um ein gotisches Labyrinth 

