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Marokkanische Sprichwörter
Diese Sammlung von Sprichwörtern ist das Ergebnis einer sehr langen Zusammenarbeit der Mitarbeiter der Takoura-Bildungsstiftung und einer Auswahl von Frauen, die unter sehr schwierigen sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen in den Bergen oder am Rand der Städte leben.
Trotz eines mit tausenderlei unabdingbaren Pflichten mehr als gefüllten Tagesablauf haben diese Frauen die mutige Entscheidung getroffen, Alphabetisierungskurse zu absolvieren, und dies aus purer Notwendigkeit: um einen Aspekt der Welt zu entdecken, der ihnen verschlossen war, und um selbständig zu werden für ganz einfache Tätigkeiten, wie etwa den Bus zu nehmen oder eine Telefonnummer zu wählen, die SMS ihres Ehemannes zu lesen, aber auch um die Schulaufgaben ihrer Kinder zu überwachen.
Wir sollten auch noch andere Aspekte der Persönlichkeit dieser Frauen entdecken, ihres Geschmacks, ihrer Wertevorstellungen und ihrer familiären Beziehungen, und haben so bei ihnen volkstümliche marokkanische Sprichwörter gesammelt. Das Sammeln erfolgte bei den Alphabetisierungskursen. Die Frauen wurden gebeten, Sprichwörter anzuführen, die in ihren Augen bestimmte Gefühle wach werden liessen, oder auch noch solche, die im Rahmen ihrer familiären Beziehungen benutzt wurden, und ausserdem solche, die bestimmte vorgegebene Themen betrafen.
Auf diese Weise konnten die beliebten und die unbeliebten Sprichwörter der Frauen gesammelt werden, diejenigen, die von den Frauen in ihrer Beziehung zum Ehemann oder den Kindern benutzt werden, diejenigen, die sie zum Lachen bringen oder diejenigen, die ihnen einfallen, wenn sie traurig sind oder wütend, die Sprichwörter, die ihre Selbstachtung symbolisieren oder die Beharrlichkeit oder die Bereitschaft zu Anstrengung.
Parallel zur Sammlung der Sprichwörter wurde in 15 Dörfern ein Kalligrafie-Wettbewerb durchgeführt. Die Dörfer lagen in verschiedenen Gegenden Marokkos. Es sollte das Dorf herausgefunden werden, in dem unter den alphabetisierten Frauen die meisten künstlerischen Talente beheimatet waren.
Die Gesprächsleiter der Alphabetisierungskurse, Männer wie Frauen, waren zuvor von dem Künstler Mohamed Boustane in Kalligrafie ausgebildet worden.

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