Fühle ich mich im Exil? Ja, so ist es.
Aber das reicht sehr weit zurück, es ist schon so lange so, dass es zu meiner Natur geworden ist, und ich kann nicht sagen, dass ich allzu oft darunter gelitten habe. Es gibt sogar Momente, in denen ich glücklich darüber bin.
Ein Dichter ist, das vor allem, die menschliche Natur im Reinzustand. Deshalb ist ein Dichter so menschlich, wie eine Katze Katze oder ein Kirschbaum Kirschbaum ist. Alles andere kommt »danach«. Alles andere ist wichtig, aber manchmal spielt es auch überhaupt keine Rolle. Die Dichter sind tief in der Sprache verwurzelt und sie überschreiten die Grenzen der Sprache.

Lisan Magazin 13/14
Göttliche Intervention
Wajib- die Hochzeitseinladung
Sonne und Mond: Wie aus Feinden Freunde wurden
Bilibrini-Rund um mein Haus
Zeit
Die zweite Nacht nach tausend Nächten
Vulkanworte auf dem Leib aus Schnee
Wer hat mein Eis gegessen?
Dunkle Wolken über Damaskus
Gilgamesch, oder die Mauern von Uruk
Mit Ohnmacht verkleidet gehe ich aus
Deine Angst - Dein Paradies
Dinge, die andere nicht sehen
Lisan Magazin 7
Damit ich abreisen kann
Der verzweifelte Frühling
Wadjda
Tasbih 99 Perlen
Das Geschenk, das uns alle tötete 


