Furat ist als eines von sechs Geschwistern in einer gutbürgerlichen Familie in Syrien aufgewachsen. Den Tod von Diktator Hafiz al-Assad erlebt er im Jahr 2000 im Studentenwohnheim von Damaskus gemeinsam mit der ersten grossen Liebe seines Lebens. Hartnäckig erkundet er die »heimliche Revolution«, das verborgene Leben homosexueller Männer in Damaskus, ihre Parks, Saunen und Pornokinos.
Der Terror des Bürgerkriegs trifft die Schwulen gleich doppelt: Islamistische Rebellen machen gezielt Jagd auf »die Leute von Lot«, stürzen sie von Hochhäusern in den Tod. Als das Haus der Familie in die Schusslinie der Kampftruppen gerät, macht sich Furat auf den Weg nach Norden.
Auf der Flucht und im schwedischen Asylantenheim begegnen ihm seine arabischen Landsleute weiterhin mit unverhüllter Homophobie. In seinem Zimmer mit Blick auf den Friedhof von Aseda beginnt Furat, die Geschichte seines Lebens aufzuschreiben.

Messauda
Gegen die Gleichgültigkeit
Syrien, Ein Kissen für Himmel und Erde
Blaue Karawane, entlang der Seidenstrasse
Die alte Frau und der Fluss
Always Coca-Cola
Zahra kommt ins Viertel
Ter de dama - Deutsch- Paschtu
Blaue Karawane, von Moskau an den Amur
Tagebücher eines Krieges
So war das! Nein, so! Nein, so! – A-D
Die ganz besonders nette Strassenbahn-A-D
Ein Stein, nicht umgewendet
Geht auf Zehenspitzen, denn die Heimat liegt im Sterben! A-D
Ich kann nicht alleine wütend sein 

