سفر الوصول المفقود
Lina Atfahs Gedichte gleichen einem traumwandlerischen Tanz auf einer Rasierklinge: Hier Verse, die in präziser Bildhaftigkeit wie Schnappschüsse ihren Fokus auf die zerrissene Heimat Syrien richten, auf Flucht, Vertreibung und Verbrechen. Dort sinnliche Gedichte, die vollgesogen sind von allerlei arabischen Mythen und Geschichten. Und über alldem: eine junge poetische Stimme, die in ihrem Anspielungsreichtum ihresgleichen sucht.

Kein Wasser stillt ihren Durst لا ماء يرويها
Vergessene Küsten سواحل منسية
Algerien- ein Land holt auf!
Kurz vor dreissig, küss mich D-A
Jeden Tag blättert das Schicksal eine Seite um 


