سفر الوصول المفقود
Lina Atfahs Gedichte gleichen einem traumwandlerischen Tanz auf einer Rasierklinge: Hier Verse, die in präziser Bildhaftigkeit wie Schnappschüsse ihren Fokus auf die zerrissene Heimat Syrien richten, auf Flucht, Vertreibung und Verbrechen. Dort sinnliche Gedichte, die vollgesogen sind von allerlei arabischen Mythen und Geschichten. Und über alldem: eine junge poetische Stimme, die in ihrem Anspielungsreichtum ihresgleichen sucht.

Orientalische Bilder und Klänge
Vulkanworte auf dem Leib aus Schnee
Salma, die syrische Köchin
Lulu
Die Kerze brennt noch لا تزال الشمعة مشتعلة
Jeden Tag blättert das Schicksal eine Seite um
Vergessene Küsten سواحل منسية
Wer den Wind sät
Schwarzer Schaum رغوة سوداء
Nadi As-Sayarat نادي السيارات
Geht auf Zehenspitzen, denn die Heimat liegt im Sterben! A-D
Ich bin Ägypter und ich bin schwul
Übers Meer-Poem mediterran 



