Rasha Habbals Gedichte machen sich verletzlich. Sie sind immer intim, aber nie privat immer alltäglich, aber nie belanglos. Szenen und Situationen projiziert Habbal auf den Hintergrund ihrer Entstehung: die syrische Revolution von 2011, den Bürgerkrieg, das Leben in Deutschland. Die Geschehnisse gewinnen aber nicht die Oberhand über das Gewöhnliche, das eine umso grössere Symbolkraft entfaltet. Oft sind es häusliche Szenen oder »weibliche« Handlungen wie jemandes Hand nehmen, warten oder im Kleid schlafen, die kippen und eine völlig neue Wendung erfahren. Fast beiläufig verhandelt Habbal in jedem Gedicht sexuelles Begehren. Die Intimität besteht jedoch nicht um ihrer selbst Willen, sondern gibt Blicke auf grössere Zusammenhänge frei.
»Ich bin dein Rücken, / du mein Gesicht. / Du schläfst, / hast vergessen, dass Krieg weiblich ist.«

Papperlapapp Nr.16, Familie
Awlad Haretna أولاد حارتنا
Fikrun wa Fann 96
Reise, Krieg und Exil
Wadjda
Liebe verwandelt die Wüste in einen duftenden Blumengarten
Der Husten, der dem Lachen folgt
Viel Lärm um ein gotisches Labyrinth
Das Gesicht der reizenden Witwe
Harry Potter, Set 1-7, Arabisch
Weniger als ein Kilometer 




