Verlags Info:
Ob in Damaskus oder in Berlin, egal in welcher Sprache Schreiben ist für Sam Zamrik immer schon überlebenswichtig gewesen. Davon zeugt dieser Band, mit dem sich ein Lyriker vorstellt, der durch viele Höllen geschritten ist und fast alles verloren hat, bis hin zur eigenen Identität: „Ich bin nicht“. Doch den Verlusten steht ein unantastbarer Reichtum gegenüber: eine Sprache, die viele Tonlagen kennt, von Hohelied-Feierlichkeit bis zu Heavy-Metal-Härte. In mal barocken, mal lakonischen Bildern findet Zamrik Ausdruck für Krieg und Flucht, für Heimatlosigkeit und Einsamkeit, das Nichtvorkommen und Nicht gesehen werden. Dabei verwandelt er das „Ich bin nicht“ in ein weithin hörbares „Ich bin“: Hier ist ein Lyriker, der leidet, anklagt, hofft und liebt – mit einer Klugheit und Energie, die so berührend wie beeindruckend ist.

Ich bin Ägypter und ich bin schwul
50 Jahre marokkanische migration
Die Arabische Alphabet
eine einsame Laterne فانوس أوحد
Auf der Flucht
Berührung
Islam verstehen
Die unsichtbaren Dinge الأشياء غير المرئية
das wasser - behausung des durstes الماء - مأوى العطش
Ein Gesicht, auf dem Minze wuchs وجه نبت عليه النعنع
Der Prophet gilt nichts im eigenen Land
Ein gutes neues Jahr كل عام و أنتم بخير
Algerisch-Arabisch Wort für Wort
Die Wäscheleinenschaukel
Damit ich abreisen kann
Second Life
Weiblichkeit im Aufbruch-تهجير المؤنث
Marokkanische Sprichwörter
Kardamom-Liederbuch für Kinder حب الهال 





