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قصص مختبئة في لحيتي
Erzählte Hamed Abboud in seinem letzten Prosaband noch von den Schrecken des syrischen Krieges, den Massakern und der Flucht, so konzentriert er sich nun im neuen Buch auf sein Ankommen und Leben in Europa: auf das irritierende Aufeinandertreffen der unterschiedlichen kulturellen Mentalitäten und Sichtweisen und die Suche nach dem eigenen Platz in der neuen Heimat.
Denn hier gerät sein schwarzer Bart, der Stolz der Männer, plötzlich unter Terrorverdacht, die liberale Kleiderordnung bringt ihn innerlich ordentlich zum Schwitzen und ist das auf der Flucht verloren gegangene Schmerzempfinden nun ein Verlust oder ein Gewinn?
Satirisch konterkarierend, ironisch und humorvoll wendet und dreht Hamed Abboud die eigenen Erfahrungen durch bildstarke Assoziationen und Gedankengänge immer weiter, bis dem Schicksal doch noch ein guter Moment abgewonnen ist und sei er auch noch so klein oder absurd.
Die 13 Prosatexte und die dazwischen ein gestreuten «Mikrotexte» vermitteln dem Leser nicht nur, was es bedeutet, sich einen Platz in einer fremden Gesellschaft suchen zu müssen, sondern auch das Gefühl, dass die Suche selbst, trotz aller Mühsal, bereichernder sein kann, als eine unbefragte Heimat zu besitzen.

Ich werde die Dinge bei ihrem Namen nennen
Wir Kinder aus dem (Flüchtlings)Heim D-A
Jakob von Gunten, ياكوب فون غونتن
Heidi هادية
Ana, Hia wal uchrayat
Totentanz nach August Strindberg-A فلنمثل ستريندبرغ
Asirati Alburj
Das Buch Tariq-Erste Hymne
Leib und Leben جسد و حياة
Jaromir bei den Rittern-Arabisch
Yara tataalam nazafeht almakan-يارا تتعلم نظافة المكان
Liebe verwandelt die Wüste in einen duftenden Blumengarten
Der Schein trügt nicht, über Goethe المظهر لا يخدع
Heidi-Weltliteratur für jugendliche
Qaret Jarass li kaen jameel/Arabisch
Solange der Sonne noch scheint, A-D
Das Rätsel der Glaskugel
Kubri AlHamir, Arabismen
Yara taqul schukran يارا تقول شكرا
Sonne und Mond: Wie aus Feinden Freunde wurden
Der Prüfungsausschuss
Fikriyah فكرية 




