Ausgewählte Gedichte
Widad Nabis Texte erzählen von der unstillbaren Sehnsucht, vom Verlust, von Lust und Schmerz, von der Suche nach menschlicher Nähe. Sie besingen zumeist einen Moment der Nostalgie, der Zärtlichkeit und der Liebe. Ihre Gedichte, die poetisch eng mit den Ereignissen der letzten Jahre in Syrien verwoben sind, entsprechen dem Lebensgefühl vieler Menschen, die auf der Flucht sind. Das Gefühl der Fremdheit in ihrer Lyrik ist eine Metapher für die Entwurzelung und Heimatlosigkeit des modernen Menschen. Das Exil ist das Schicksal vieler Syrerinnen und Syrer geworden, aber oft auch ihre Rettung. „Das Exil hat mich vor der Vernichtung gerettet“, sagte sie einmal.

Der kleine Prinz الأمير الصغير
Dunkle Wolken über Damaskus
Papperlapapp Nr.19, Elektrizität
Wörter-Domino: Mein Körper
Zuqaq al-Medaq
Der Husten, der dem Lachen folgt
The Forty Rules of Love قواعد العشق الأربعون
Ash, Needle, Pencil, and Match رماد و إبرة وقلم رصاص وعود ثقاب
Dinge, die andere nicht sehen
Black Milk حليب أسود
Heilige Nächte
Damit ich abreisen kann
Der Schoss der Leere
Das Auge des Katers
Mit Ohnmacht verkleidet gehe ich aus 



