Der Erzähler, ein Schriftsteller, trifft in einer marokkanischen Stadt seine alten Freunde, unter ihnen auch der Krüppel Rouida. Rouida beschuldigt den Schriftsteller, ihr armseliges Leben zum Stoff seiner Romane zu verwenden. Der lange Abend endet in einem Trinkgelage. Anstößige, schlüpfrige Erzählungen vermischen sich mit politischen Streitgesprächen und teils brutalen, dramatischen Erinnerungen. Ungeschönt beklagt Abdelhak Serhane die Tyrannei der Monarchie und denunziert den Zustand einer von Korruption, Terrorismus und religiöser Scheinheiligkeit zerfressenen marokkanischen Gesellschaft. Dies alles, ohne jemals auf die vollendete Kunst der Selbstironie zu verzichten, die seiner Prosa ihre ganze Kraft verleiht.
198 Seiten, Brosch.

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