Ausgewählte Gedichte
Widad Nabis Texte erzählen von der unstillbaren Sehnsucht, vom Verlust, von Lust und Schmerz, von der Suche nach menschlicher Nähe. Sie besingen zumeist einen Moment der Nostalgie, der Zärtlichkeit und der Liebe. Ihre Gedichte, die poetisch eng mit den Ereignissen der letzten Jahre in Syrien verwoben sind, entsprechen dem Lebensgefühl vieler Menschen, die auf der Flucht sind. Das Gefühl der Fremdheit in ihrer Lyrik ist eine Metapher für die Entwurzelung und Heimatlosigkeit des modernen Menschen. Das Exil ist das Schicksal vieler Syrerinnen und Syrer geworden, aber oft auch ihre Rettung. „Das Exil hat mich vor der Vernichtung gerettet“, sagte sie einmal.

Tote Fische سمك ميّت يتنفس قشور الليمون
Der Tod ist ein mühseliges Geschäft
Dafater al-Qurbatt دفاتر القرباط
Wächter des Tricks حارس الخديعة
Tim und Struppi Die schwarze Insel تان تان في الجزيرة السوداء
Tim und Struppi: König Ottokars Zepter تان تان و صولجان الملك اوتوكار
Tim und Struppi und die sieben Kristallkugeln تان تان و الكرات السبع البلورية
Keiner betete an ihren Gräbern 



