Ausgewählte Gedichte
Widad Nabis Texte erzählen von der unstillbaren Sehnsucht, vom Verlust, von Lust und Schmerz, von der Suche nach menschlicher Nähe. Sie besingen zumeist einen Moment der Nostalgie, der Zärtlichkeit und der Liebe. Ihre Gedichte, die poetisch eng mit den Ereignissen der letzten Jahre in Syrien verwoben sind, entsprechen dem Lebensgefühl vieler Menschen, die auf der Flucht sind. Das Gefühl der Fremdheit in ihrer Lyrik ist eine Metapher für die Entwurzelung und Heimatlosigkeit des modernen Menschen. Das Exil ist das Schicksal vieler Syrerinnen und Syrer geworden, aber oft auch ihre Rettung. „Das Exil hat mich vor der Vernichtung gerettet“, sagte sie einmal.

Lob des Hasses مديح الكراهية
Keiner betete an ihren Gräbern-لم يصل عليهم أحد
Tasbih - schwarz
Wer den Wind sät
Keine Messer in den Küchen dieser Stadt
Schreiben in einer fremden Sprache
Mudhakkarat Fatat مذكرات فتاة
Ich bin Ägypter und ich bin schwul
Keine Messer in den Küchen dieser Stadt, Arabisch
Kraft كرافت
Qul ya Teir
Salt of this Sea - Das Salz dieses Meeres
Ich wollte nur Geschichten erzählen
Komm, wir gehen zur Moschee
Auf der Flucht
Schmetterlinge der Poesie فراشات الشعر 


