Ausgewählte Gedichte
Widad Nabis Texte erzählen von der unstillbaren Sehnsucht, vom Verlust, von Lust und Schmerz, von der Suche nach menschlicher Nähe. Sie besingen zumeist einen Moment der Nostalgie, der Zärtlichkeit und der Liebe. Ihre Gedichte, die poetisch eng mit den Ereignissen der letzten Jahre in Syrien verwoben sind, entsprechen dem Lebensgefühl vieler Menschen, die auf der Flucht sind. Das Gefühl der Fremdheit in ihrer Lyrik ist eine Metapher für die Entwurzelung und Heimatlosigkeit des modernen Menschen. Das Exil ist das Schicksal vieler Syrerinnen und Syrer geworden, aber oft auch ihre Rettung. „Das Exil hat mich vor der Vernichtung gerettet“, sagte sie einmal.

Heidi- Peter Stamm هايدي
Liebe verwandelt die Wüste in einen duftenden Blumengarten
Der Schein trügt nicht, über Goethe المظهر لا يخدع
Fremd meine, Namen und fremd meiner Zeit
Keine Messer in den Küchen dieser Stadt, Arabisch
Scharfe Wende-Arabisch
Das Geschenk, das uns alle tötete
Sonne und Mond: Wie aus Feinden Freunde wurden
Weg sein - hier sein
Sindbad der Seefahrer
Laha Maraya
Der Prophet
Der Mensch ist Feind dessen, was er nicht kennt
Schuld ist vielleicht unser Schicksal, D-A
Der Dreikäsehoch in der Schule
die Kunst des Krieges-فن الحرب
Ein Raubtier namens Mittelmeer 

